Leben entfalten

Psychotherapeutische Hilfe für Mütter mit Säuglingen

Mütterliche und kindliche Befindlichkeit sind sehr eng miteinander verwoben, hier einige Beispiele:

Geburtstrauma, emotionale Belastung, Postpartale Depression

  • Eine dramatische Geburt hinterlässt bei Mutter und Kind tiefe Wunden, und nur eine Mutter, die ihr eigenes Trauma gut verarbeitet hat, ist wiederum in der Lage, ihrem Kind bei der Bewältigung des kindlichen Traumas zu helfen.
  • Mütter leiden sehr, wenn es ihnen nicht gelingt, ihr schreiendes Baby zu beruhigen. Sie geraten leicht in eine negative Spirale zunehmender Verunsicherung und Überforderung bis hin zur Verzweiflung
  • Ein Baby spürt, wenn sich seine Mutter schlecht fühlt, z.B. durch besondere emotionale Belastung oder eine psychische Erkrankung wie Depression, Ängste oder Psychosen.

Erfahren Mütter dabei kein Verständnis und Hilfe, wirkt sich die mütterliche Problematik unweigerlich auf die Mutter-Kind-Beziehung aus und gefährdet so die seelische Entwicklung des Babys. Deshalb ist hier unbedingt fachlich kompetente Unterstützung angesagt.

Entsprechend Ihrem Erleben und Ihren Bedürfnissen als Mutter sowie Ihres Kindes begleite ich Sie – ggf. ergänzend zur fachärztlichen Hilfe – gemeinsam durch diese besonders schwierige Zeit:

Gefühle äußern und verstehen

Ich gebe Ihnen Raum und Zeit, um Ihre Gefühle, Ängste und Sorgen äußern zu können und verstehen zu lernen.

Entlastung und konkrete Hilfe

Gemeinsam überlegen wir, welche Maßnahmen wichtig sind, damit Sie als Mutter ausreichende Entlastung erfahren, und wie Ihr Partner oder andere sie dabei unterstützen können.

In praktischen Fragen, wie der Organisation eines harmonischen Tagesablaufes mit Ihrem Kind oder dem Umgang mit Stresssituationen (z.B. wenn das Baby schreit) bekommen Sie konkrete Hilfestellung.

Anleitung zur therapeutischen Baby-Massage kann Sie und Ihr Baby darin unterstützen, in einen guten, liebevollen Kontakt miteinander zu kommen.

Ressourcen aktivieren und Freude am Baby erleben

Videogestützte Mutter-Kind-Interaktionstherapie ist eine besonders wirksame Methode, Ihre mütterlichen Ressourcen und Fähigkeiten zu entdecken und zu entfalten. Ihr Baby wird Ihnen dabei helfen, zunehmend Sicherheit zu entwickeln und im Miteinander positive Gefühle, d.h. Freude und Glück zu erleben.

Was zufriedene Eltern sagen…

 

„Inzwischen kann ich die Zeit mit meinem Baby genießen.“

“… was blieb war jedoch meine diffuse Angst, meinem Kind nicht genug emotionale Nähe zu bieten, es nicht zu verstehen und seine Bedürfnisse nicht richtig befriedigen zu können. Verstärkt wurden diese Insuffizienzgefühle durch meinen eigenen Anspruch an mich selbst, eine perfekte, liebevolle und zu 100% feinfühlige Mutter zu sein. Ich fühlte mich außerstande Anspruch und Wirklichkeit in Einklang zu bringen. Morgens wusste ich nicht, wie ich den Tag durchstehen sollte, die kleinsten Aufgaben des Alltags schienen mir kaum zu bewältigen und das, obwohl unser Kind inzwischen wirklich pflegeleicht war. Im Grunde hatte ich jeglichen Lebensmut verloren. Letztendlich stellte sich heraus, dass ich offensichtlich an einer postpartalen Depression litt. Da ich jedoch unter keinen Umständen wollte, dass die Entwicklung unseres Kindes durch meine Verfassung beeinträchtigt wird, brauchte ich dringend Hilfe.

Durch die wertschätzende, entspannte und offene Gesprächsatmosphäre und die Zeit, die sich Frau Döbel für uns nahm, konnte ich dieses Problem offen und in Ruhe besprechen. Hier konnte ich auch mal weinen, was ich mir zu Hause nicht zugestanden hätte. Gemeinsam haben wir nach Lösungen gesucht. Unterstützt durch eine medikamentöse Therapie haben wir diese Krankheit in den Griff bekommen. Eine Videoanalyse zeigte schließlich, wie intensiv die Bindung und wie herzlich der Umgang zwischen meinem Baby und mir wirklich ist . „Sie sind seine Mutter, die ihn so sehr zum Lachen bringen kann!“ war Frau Döbels Kommentar zu einer Szene, der mir letzte Zweifel und Schuldgefühle genommen hat.

Inzwischen kann ich die Zeit mit meinem Baby genießen und blicke optimistisch in die Zukunft unserer kleinen Familie.“

Mutter von Alex

 

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